Hauptschule, Edemissen Inge Kleeberg

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Mühlenbergschule

-Hauptschule-

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Die Projektwoche Prävention 2011 aus meiner Sicht:

1. Tag (14.11.2011):

Lesung von Annette Weber

Die meisten Schülerinnen und Schüler hatten schon Bücher von Annette Weber gelesen Im Chat war er noch so süß, Sauf ruhig weiter, wenn du meinst und Merkt doch keiner, wenn ich schwänze.

Somit waren wir alle sehr gespannt, wie Frau Weber wohl vorlesen und erzählen würde. Und es waren 2 tolle Lesungen. Erst las sie den 5.-7. Klassen etwas von einem Mädchen, das in die Fänge einer Sekte gerät vor. Dann stellte sie sich den Fragen der Schüler: Wie viel verdienen Sie mit Büchern? Macht es Ihnen Spaß zu schreiben? Wann merkten Sie, dass Sie Schriftstellerin werden wollten? usw. Unter großem Jubel der Schüler las sie dann etwas aus der Fortsetzung des Buches Im Chat war er noch so süß vor und alle waren begeistert und gespannt auf die Fortsetzung der Geschichte. Nach einer weiteren Fragerunde und Autogrammverteilung, wurde die Bücherei gestürmt, um weitere Bücher von Annette Weber auszuleihen oder vorzubestellen. Unsere Büchereileiterin Frau Maas wird wohl einige neue Titel bestellen müssen.

Die 2. Lesung vor den 8. - 10. Klassen war richtig cool, wie die Schüler meinten und auch die Autorin selbst war auf ihrer Homepage sehr begeistert über die rege Beteiligung der Schüler. Zuerst erzählte sie die Geschichte, wie diese Bücher, die sie jetzt vorstellte, entstanden waren. Sie traf sich mit ausgestiegenen Jugendlichen, jungen Menschen, die im Gefängnis saßen, die mit Drogen dealten, sich prostituierten. Gemeinsam mit ihnen schrieb sie deren Geschichte auf. Erst war ihr Verlag sehr skeptisch, ob sich solche Bücher überhaupt verkaufen ließen, aber der Erfolg überraschte alle. Und auch unsere Schüler waren begeistert von der Lesung. Sie spricht unsere Sprache, hörte ich häufig. So kamen auch einige Schüler nach dem Schluss der Veranstaltung auf Frau Weber zu, um zu fragen, wie man Schriftstellerin werden kann. Denn diese Schüler schrieben selbst gerne Geschichten und schauten sich interessiert ihre Vorlagen für ihre Bücher an und konnten sich so ein Bild ihrer Arbeitsweise machen.

2. Tag (15.11.2011):

Heute sind verschiedene Gruppen im Haus

  • Die Anonymen Alkoholiker: Es ist schon beeindruckend, wenn sich zwei Menschen den Schülern gegenüber so öffnen und alles erzählen, was in ihrem Leben durch den Alkoholmissbrauch so schief gelaufen ist. Diese anderthalb Stunden liefen auch ohne Lehrer und die Schüler redeten auch nach der großen Pause immer noch über das Gehörte. Niemand kann besser schildern, was mit einem passiert, wenn man irgendwann nicht mehr den Absprung schafft zur Sucht.
  • Die Polizei: Auch die Polizei kann viel erzählen, was passieren kann, wenn man z.B. im Chat die verkehrten Leute trifft.
  • Selbstbehauptung und -verteidigung
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Inge Kleeberg, Koordinatorin