Hauptschule, Edemissen Wir verabschieden 2018

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Mühlenbergschule

-Hauptschule-

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Wir verabschieden 2018

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Bernd Effner.

Nach über 17 Jahren verlasse ich nun die Mühlenbergschule, an der ich sehr gern gearbeitet habe. Mein Weg dorthin war vielfältig.

1952 als Sohn eines Lehrers und einer Drechslerin geboren, wuchs ich mitten in Braunschweig, aber dennoch im Grünen auf. Nach der 4-jährigen Volksschule wechselte ich zum Gymnasium, wo ich auch mein Abitur mit etwas Verspätung ablegte: Denn pünktlich zum Abi meldete sich mein Blinddarm. Nach der halbjährigen Wartezeit klappte dann aber doch alles ganz gut.

Meine erste Berufsidee war der Polizeidienst. Deshalb meldete ich mich beim Bundesgrenzschutz, wo ich zwei Jahre dem Land diente und die Grenze zur DDR sicherte. Das Studium mit den Hauptfächern Biologie und Chemie schloss sich an. Nach dem sogenannten Vorbereitungsdienst und bestandenem 2. Staatsexamen konnte ich ab 01.03.1982 endlich auf Schüler losgelassen werden.

Meine ersten Erfahrungen sammelte ich an einer braunschweiger Privatschule. Ich begann dort mit Deutsch für Aussiedler, wurde aber im Laufe der Zeit in allen möglichen Bereichen eingesetzt. Das war teilweise ziemlich hart. So hieß es beispielsweise, ich solle am nächsten Tag in der ersten Stunde Grundlagen der Datenverarbeitung unterrichten, hatte aber bis dato keine Ahnung von dem Thema. Es gab eine schlaflose Nacht und die Stunde verlief gut.

Später arbeitete ich verstärkt im Bereich Hauptschulabschluss und in der Ausbildung von Tischlern, was mir sehr viel Spaß machte. Da ich während meiner Ausbildung auch in vielen anderen Bereichen gearbeitet hatte, konnte ich mir so ein großes Repertoire an Handlungs- und Reaktionsweisen erarbeiten. So habe ich zwischendurch als LKW-Fahrer gejobbt, in einer Brauerei gearbeitet, als Schwimmbadtechniker Erfahrungen gesammelt und in einem Kindergarten und einem Krankenhaus mit Kindern und Jugendlichen schöne Zeiten verbracht.

Schließlich bekam ich 2001 ein Angebot an eine Schule in der Nähe von Braunschweig. Diese Stelle wurde aber durch eine Dame besetzt, deren Zensur um 0,1 besser war als meine. Das war aber nicht schlimm, denn sofort wurde mir als Alternative die Mühlenbergschule -Haupschule- in Edemissen angeboten.

Diese Schule, und vor allem Edemissen, kannte ich gar nicht. Nach einem kurzen Vorstellungsgespräch beim damaligen Schulleiter Peter Köhler wusste ich sofort, dass das hier mein Ding ist. Hier kamen nun andere Anforderungen auf mich zu. Ich durfte im NW-Bereich einschließlich Mathe, Deutsch und Werken arbeiten.

Besonders begeistert haben mich an dieser Schule die Konfliktlotsen. Nach einer intensiven Ausbildung durfte ich in dieser Gruppe mitarbeiten, was sehr viel Spaß und nebenbei eine Reise nach Norwegen zum Schüleraustausch eingebracht hat. Auch die Mitarbeit in verschiedenen Gremien dieser Schule war sehr informativ und abwechslungsreich.

Alles hat ein Ende, so auch meine Arbeitszeit. Für meinen Ruhestand habe ich viele Ideen und Vieles noch vor. Mal sehen, was davon klappt.

Den Schülerinnen und Schülern, Kolleginnen und Kollegen und allen Mitarbeitern wünsche ich für ihre Zukunft alles Gute. Ich noch ein Hinweis an die Schülerschaft: Ihr habt hier sehr engagierte Lehrerinnen und Lehrer, haltet sie euch warm!

Text: Bernd Effner, 15.01.2018